Mobbing im Ehrenamt

14.07.2020

Mobing Im Ehrenamt

Es demotiviert und verletzt die Seele!

Mobbing macht auch keinen Halt vor dem Ehrenamt.

Genau wie im Berufsleben kann Mobbing zu Konflikten im Ehrenamt führen. Das ehrenamtliche Engagement ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.
Viele Menschen wollen dazu beitragen, die Gesellschaft zu unterstützen. Materiell kann diese Arbeit kaum angemessen entlohnt werden. Die Motivation der freiwilligen Helfer ist eher, dass ihr Einsatz von anderen geschätzt und anerkannt wird. Durch Mobbing im Ehrenamt kann genau diese Motivation bei Freiwilligen verloren gehen.


Mobbing kann auf unterschiedlichste Art und Weise auftreten. Nicht jeder Ehrenamtliche ist für seine Aufgaben perfekt ausgebildet. Schließlich hat längst nicht jeder Kassenwart eines Vereins eine kaufmännische Lehre absolviert, und manch ein Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit ist alles andere als ein begnadeter Werbetexter. Wenn dann mal nicht alles nach Plan abläuft kann das schnell zu unangenehmen Situationen unter den Ehrenamtlichen führen, aus denen schnell Mobbing entsteht. Umso wichtiger ist es zu versuchen, diese Konflikte zu lösen.

Im Berufsleben sorgen Verträge und Betriebsvereinbarungen für geregelte Strukturen. Im Ehrenamt möchte man zwar auf diese Mittel lieber verzichten. Zunehmend erkennt man auch im Vereinsleben und in Organisationen, dass solche Regelungen durchaus nützlich sind. In einigen Non-Profit Organisationen wurden inzwischen deshalb sogenannte Governance-Regeln aufgestellt, um Mobbing zu verhindern.


Neben diesen Regeln können aber natürlich auch die Ehrenamtlichen selbst Mobbing entgegenwirken. Negative Gefühle bilden in den meisten Fällen eine Basis für Konflikte. Mediatoren empfehlen in diesen Situationen negativen Gefühlen und Stimmungen bei sich und anderen so früh wie möglich auf den Grund zu gehen. Im besten Fall spricht man sie direkt an und versucht die Konflikte schnellstmöglich zu lösen, um diese nicht unnötig zu vergrößern.

Schließlich sollte man nicht vergessen: bei einem Ehrenamt geht es um die Sache, und nicht darum Konflikte zu führen. Weder Organisationen, noch Ehrenamtliche sind daran interessiert, sich dauerhaft mit Mobbing zu beschäftigen.  Zudem können die Konflikte auch Auswirkungen auf die ehrenamtliche Tätigkeit haben.


Wir sind der Meinung: wenn es möglich ist sollten Probleme direkt angesprochen und geklärt werden. So können Streit und Mobbing verhindert werden und das eigene Engagement wird nicht vernachlässigt.

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