Held im Ehrenamt

Held des Monats Juli

04.08.2020

"Kinder und Jugendliche benötigen ein Vorbild in ihrem Leben. Ich bin selbst ohne Eltern aufgewachsen und habe gemerkt, dass mir eine Bezugsperson in meinem Leben gefehlt hat. Aus diesem Grund wollte ich anderen, denen es genauso geht wie mir, helfen."

- Horst Schurr, unser Held des Monats Juli

Horst stammt gebürtig aus der Nähe von Stuttgart und ist ein Schwabe durch und durch. Der Entschluss, sich ehrenamtlich zu engagieren kam früh. Seit seinem 20. Lebensjahr engagiert sich Horst.

Die Motivation sich ehrenamtlich für andere Menschen einzusetzen, zog Horst aus der eigenen Erfahrung der fehlenden elterlichen Unterstützung.
"Ich wusste, dass ich nicht der einzige bin, der ohne Eltern aufgewachsen sein muss. So eine Situation ist für niemanden leicht, besonders nicht für Kinder. Deshalb wollte ich zu einer Bezugsperson für benachteiligte Kinder werden, um sie auf ihrem Lebensweg zu unterstützen," erzählte uns Horst in unserem Gespräch.

Hauptberuflich war Horst als Buchbinder tätig. Neben seiner Arbeit engagierte er sich unter anderem für die evangelische Kirche und half Organisationen Projekte zu realisieren. 1966 zog es Horst dann mit seiner Frau nach Worms, um dort eine Behindertenwerkstatt aufzubauen.
"Zu Beginn des Projektes gab es einige Hürden zu überwinden. Es stand uns kein Gebäude zur Verfügung und wir mussten viel Zeit investieren, um einen geeigneten Ort zu finden. Am Anfang hatten wir nur einen kleinen Raum in einem Gebäude zur Verfügung. Dann aber konnten wir eine Halle einer ehemaligen Gärtnerei übernehmen. Nach dem Aufbau der Werkstatt bekamen dann meine Frau und ich unser erstes Kind und mir wurde eine Anstellung in der pädagogischen Leitung der Werkstatt angeboten. Das Angebot konnte ich nicht ablehnen!", so Horst.

Bis zum Jahr 2000 führte Horst die pädagogische Leitung der Werkstatt. Er half den Behinderten dabei, selbstständig zu arbeiten und sich ein eigenes Leben aufzubauen. Zu vielen Menschen aus der Einrichtung hat Horst bis heute noch Kontakt. Ursprünglich wollte er nach der pädagogischen Leitung der Werkstatt eigenen Plänen nachgehen, doch das Schicksal hatte andere Pläne mit Horst.

"Eigentlich wollte ich zur Rente meinem alten Beruf als Buchbinder wieder mehr nachgehen, doch dann bin ich Opa geworden. Das hat mich dann doch nochmal motiviert ehrenamtlich tätig zu werden, anstatt in den Ruhestand zu gehen."

So engagierte sich Horst erst ehrenamtlich für die Jugendorganisation Jugendschar und aktuell für die Schülerarche Worms.

Seit sieben Jahren ist er dort nun aktiv und unterstützt die Kinder bei ihren Hausaufgaben. Schon in seinen jungen Jahren hat Horst sich stets für benachteiligte Kinder eingesetzt und diese Motivation bis heute nicht verloren.
Inzwischen ist er 84 Jahre alt. Trotz der Corona-Pandemie möchte er gerne noch einmal zurück zur Schülerarche.
"Aufgrund der Beschränkungen kann ich aktuell nicht viel für die Kinder tun. Ich hoffe, dass sich die Situation beruhigt und ich noch einmal den Schülern bei ihren Hausaufgaben helfen kann."

Wir finden Horsts Engagement sehr beeindruckend. Er hat sein Leben dem Ziel gewidmet, benachteiligten Kindern eine Lebensperspektive zu schaffen und ist dieser Aufgabe auch bis in ein sehr hohes Alter verfolgt. Wir hoffen, dass sich sein Wunsch, noch einmal in der Schülerarche arbeiten zu können, erfüllt.

Für uns ist Horst deshalb der Held des Monats Juli!

Helden im Ehrenamt

Engel-auf-Erden

29.07.2020

"Kinder erfrischen das Leben und erfreuen das Herz."

- Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher

Angelina ist 13 Jahre alt und lebt in einem Dorf in Transnistrien in der Republik Moldau. Sie ist mit einer Behinderung zur Welt gekommen und benötigt dringend Unterstützung, um den Alltag zu bewältigen...

Der Verein “Engel auf Erden” tut genau das! Die drei Gründerinnen haben es sich zum Ziel gesetzt, benachteiligte Kinder in der Region Transnistrien zu unterstützen. Mithilfe von öf­fent­lich­keits­wirk­samen Aktionen sammeln sie Sachspenden, die direkt an hilfsbedürftige Kinder und Familien weitergeleitet werden. Wir haben den Verein besucht und uns die unterschiedlichen Projekte genauer erklären lassen. Offiziell wurde der Verein 2018 in Worms gegründet und besteht inzwischen aus 18 Mitgliedern.

Mit Sachspenden fördert der Verein eigene Hilfsprojekte in der Nähe von Tiraspol, der Hauptstadt von Transnistrien. Unter anderem unterstützt "Engel-auf-Erden" zwei Lager in Tiraspol und Dnestrowsk mit Sachspenden, wo sich Familien mit behinderten Kindern und bedürftige Familien das nötigste zum Leben aussuchen können. Außerdem sammelt der Verein auch Sachspenden für Waisenhäuser und Internate. Neben den zwei Zentren und mehreren Internaten, unterstützt die Organisation auch direkt einzelne Familien mit schwer behinderten Kindern. Hier erzählt uns Irina Krieger, eine der Gründerinnen des Vereins, die Geschichte von Angelina. Diese lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Artem in der Nähe von Tiraspol. Sowohl Angelina als auch ihr Bruder sind mit einer schweren Behinderung zur Welt gekommen. Die Beinmuskeln unter dem Becken des Mädchens sind verkümmert. Somit kann sich Angelina nur auf Händen fortbewegen. Ihr Bruder Artem leidet an einer schweren Form der Zerebralparese. Der Vater ist vor knapp 2 Jahren verstorben und die Mutter der beiden Kinder ist alleine mit der Pflege überfordert. „Die Familie hat kaum Mittel die Kinder zu unterstützen. Angelinas Mutter ist mit der Situation einfach überfordert. Als wir die Familie zum ersten Mal besuchten, kroch uns Angelina auf ihren Unterarmen entgegen und Ihr Bruder Artem lag in der Krippe für Neugeborene, in der er nicht einmal aufrecht liegen konnte. Wie soll eine Mutter allein ohne Hilfe so eine Situation bewältigen? Deshalb war uns klar: wir müssen der Familie unbedingt helfen!", erklärte uns Frau Krieger.

Seit dem ersten Besuch bei Angelina hat der Verein zu mehreren Spendenaktionen für die Familie aufgerufen; mit vollem Erfolg! Unter anderem wurde ein Rollstuhl für Angelina gespendet, die es ihr ermöglicht, sich selbstständig fortzubewegen. Für Ihren Bruder konnte der Verein ein behindertengerechtes Bett organisieren. Auch Spielsachen wurden für die beiden Kinder gespendet. "Die Familie war so dankbar für all die Spenden. Man hat direkt gemerkt, wie sehr sich die Kinder über all die Sachen gefreut haben. Auch Angelinas Mutter war komplett sprachlos", erzählte uns Frau Krieger. "Angelina's Geschichte zeigt, dass schon mit wenig Spenden viel erreicht werden kann. Wir hoffen, so weitere Familien mit behinderten Kindern in der Region unterstützen zu können."

Inzwischen unterstützt der Verein mehrere Internate und Familien in der Region. Zudem sollen in Zukunft neue Projekte in Deutschland, Rumänien und Bosnien organisiert werden. „Unsere Ziele sind sehr ambitioniert. Leider hat uns Corona einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob wir alle Projekte rechtzeitig starten können bleibt abzuwarten. Dennoch bleiben wir optimistisch! Wir wollen die Kinder nicht im Stich lassen", so Frau Krieger. Für Angelina plant der Verein inzwischen sogar eine Operation über Spendengelder. Durch die OP besteht für sie die Chance, selbstständig mit Stützen laufen zu können...

Helden im Ehrenamt

Auszeichnung für FlexHero

24.07.2020

Wir wurden durch das F.A.Z.-Institut als "Helden der Krise" ausgezeichnet.
In Zusammenarbeit mit dem IMWF hat das Institut in einer Studie untersucht, welche Menschen, Organisationen und Unternehmen dazu beigetragen haben, die Corona-Pandemie zu meistern.

So schreibt das F.A.Z.-Institut über FlexHero:

"FlexHero für Engagement in der Corona-Krise ausgezeichnet

FlexHero hat für das herausragende Engagement in der Corona-Krise die Auszeichnung „Helden in der Krise“ erhalten. Mit dieser Auszeichnung bedankt sich das F.A.Z.-institut [...] für die außerordentliche Hilfe, die FlexHero in der Pandemie geleistet hat. Man mag sich gar nicht vorstellen, welches menschliche Schicksal es ohne das großartige gesellschaftliche Engagement in der Corona-Krise gegeben hätte. [...] Für die Studie wurden rund 350 Millionen Quellen im Internet untersucht."
Wir bedanken uns bei dem F.A.Z-Institut für diese Auszeichnung und hoffen auch zukünftig die Entwicklungen im ehrenamtlichen Engagement positiv beeinflussen zu können!

Stiftung für Ehrenamt

Die Deutsche Stiftung Engagement

19.07.2020

Wahnsinn!
Laut einer Studie der Bundesregierung engagieren sich aktuell knapp 30 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich.
Damit gemeinnützige Organisationen bei so vielen Menschen nicht die Orientierung verlieren und das Engagement weiter gefördert wird, hat die Bundesregierung vor kurzem die deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gegründet.

Anhand der oben genannten Zahl wird deutlich, dass ehrenamtliches Engagement in Deutschland ein wichtiger Teil der Gesellschaft ist.

Die deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt soll als zentrale Anlaufstelle für alle Engagierten und Organisationen fungieren. Im Fokus der Stiftung steht dabei die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland.
Besonders im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen soll die Stiftung das ehrenamtliche Engagement fördern, da es in diesen Gebieten häufig schwer fällt, ehrenamtliche Strukturen zu entwickeln und zu erhalten. Auch kleine Initiativen und Organisationen benötigen in vielen Fällen Unterstützung, z. B. bei rechtlichen Fragen oder bei der Beantragung von Fördermaßnahmen.
Genau hier soll die Stiftung für Engagement und Ehrenamt die Initiativen unterstützen. Ziel ist es, dass feste Strukturen für das ehrenamtliche Engagement in den Regionen entstehen. Um diese Entwicklung anzustoßen unterstütz die Stiftung, in Absprache mit den jeweilig zuständigen Bundesprogrammen, die Vernetzung der Organisationen vor Ort, berät ehrenamtlich Tätige bei der Digitalisierung und fördert die Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt.
Knapp 30 Millionen Engagierte ist eine beeindruckende Zahl. Es ist kaum vorstellbar, wie unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt funktionieren würde. Die Stiftung Ehrenamt kann zum Erhalt unserer starken Engagementwelt einen wichtigen Beitrag leisten.

Mobing Im Ehrenamt

Mobbing im Ehrenamt

14.07.2020

Es demotiviert und verletzt die Seele!

Mobbing macht auch keinen Halt vor dem Ehrenamt. Genau wie im Berufsleben kann Mobbing zu Konflikten im Ehrenamt führen. Das ehrenamtliche Engagement ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.

Viele Menschen wollen dazu beitragen, die Gesellschaft zu unterstützen. Materiell kann diese Arbeit kaum angemessen entlohnt werden. Die Motivation der freiwilligen Helfer ist eher, dass ihr Einsatz von anderen geschätzt und anerkannt wird. Durch Mobbing im Ehrenamt kann genau diese Motivation bei Freiwilligen verloren gehen.

Mobbing kann auf unterschiedlichste Art und Weise auftreten. Nicht jeder Ehrenamtliche ist für seine Aufgaben perfekt ausgebildet. Schließlich hat längst nicht jeder Kassenwart eines Vereins eine kaufmännische Lehre absolviert, und manch ein Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit ist alles andere als ein begnadeter Werbetexter. Wenn dann mal nicht alles nach Plan abläuft kann das schnell zu unangenehmen Situationen unter den Ehrenamtlichen führen, aus denen schnell Mobbing entsteht. Umso wichtiger ist es zu versuchen, diese Konflikte zu lösen. 
Im Berufsleben sorgen Verträge und Betriebsvereinbarungen für geregelte Strukturen. Im Ehrenamt möchte man zwar auf diese Mittel lieber verzichten. Zunehmend erkennt man auch im Vereinsleben und in Organisationen, dass solche Regelungen durchaus nützlich sind. In einigen Non-Profit Organisationen wurden inzwischen deshalb sogenannte Governance-Regeln aufgestellt, um Mobbing zu verhindern.

Neben diesen Regeln können aber natürlich auch die Ehrenamtlichen selbst Mobbing entgegenwirken. Negative Gefühle bilden in den meisten Fällen eine Basis für Konflikte. Mediatoren empfehlen in diesen Situationen negativen Gefühlen und Stimmungen bei sich und anderen so früh wie möglich auf den Grund zu gehen. Im besten Fall spricht man sie direkt an und versucht die Konflikte schnellstmöglich zu lösen, um diese nicht unnötig zu vergrößern.
Schließlich sollte man nicht vergessen: bei einem Ehrenamt geht es um die Sache, und nicht darum Konflikte zu führen. Weder Organisationen, noch Ehrenamtliche sind daran interessiert, sich dauerhaft mit Mobbing zu beschäftigen.  Zudem können die Konflikte auch Auswirkungen auf die ehrenamtliche Tätigkeit haben.

Wir sind der Meinung: wenn es möglich ist sollten Probleme direkt angesprochen und geklärt werden. So können Streit und Mobbing verhindert werden und das eigene Engagement wird nicht vernachlässigt.

Heldin im Ehrenamt

Heldin des Monats Juni

12.07.2020

"Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns."

- Eugène Ionesco

Nach der Schule wissen viele nicht, was sie danach machen möchten. Direkt ein Studium beginnen? Eine Ausbildung anfangen oder doch erstmal eine Pause einlegen und sich in Ruhe Gedanken über die eigene Zukunft machen?
Eine Möglichkeit, die sich für viele Menschen anbietet, ist Erfahrungen in ehrenamtlichen Tätigkeiten zu sammeln. Ein Ehrenamt kann dabei helfen, sich selbst besser einzuschätzen und herauszufinden, welche Richtung man auf seinem Lebensweg einschlagen möchte.

Genau das hat sich auch Jette gedacht. Jette ist 19 Jahre jung und studiert aktuell "Tourism and Travelmanagement". Sie war eine der ersten Tester der FlexHero-App und hat maßgeblich dazu beigetragen die ersten kleinen "Kinderkrankheiten" zu entdecken.
Vor ihrem Studium wollte sie noch etwas die Welt entdecken und reiste nach Costa Rica. Dort absolvierte sie einen Sprachkurs in San José und arbeitete danach ehrenamtlich in einer Tierklinik.
In Costa Rica werden viele Tiere von Wilderern gejagt und dabei oft schwer verletzt. Die Tierklinik hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese verletzten Tiere zu versorgen und zu pflegen. So kümmerte sich Jette während ihres Aufenthaltes um verletzte Wasserschildkröten, Raubkatzen, Tapire, wilde Vögel und viele weitere Wildtiere.

"Die Arbeit war sehr anstrengend. Morgens mussten wir um 6 Uhr aufstehen und dann erst einmal die Tiere füttern. Am Anfang kam noch erschwerend hinzu, dass ich mich an die neue Umgebung gewöhnen musste. Erst in einer Stadt wie San José zu leben und dann direkt in die Wildnis zu reisen war schon eine Umgewöhnung für mich. Aber es war ein tolles Gefühl, den Tieren helfen zu können. Es war schon immer ein Traum von mir mit Tieren zu arbeiten. Manchmal gab es natürlich auch schwierige Momente. Zum Beispiel wenn einem erzählt wird, dass man Tiere nicht mehr auswildern kann, da sie in der Wildnis nicht überleben würden. Trotzdem hat es mich gefreut, den Tieren zu helfen", so Jette.

Aus dieser Erfahrung in Costa Rica konnte Jette vieles für ihre Zukunft mitnehmen. "Die Arbeit in der Tierklinik hat mir geholfen, selbständiger zu werden. Schließlich war ich verantwortlich für mehrere Tierleben. Da muss man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen und zuverlässig bei der Arbeit sein. Außerdem hat mich die Tätigkeit dazu motiviert mich mehr für nachhaltige Themen einzusetzen."

Zu Beginn ihres Studiums trat sie der Initiative Green-up Your College bei, die es sich als Ziel gesetzt hat, Studierende über Themen aus dem Bereich ökologische Nachhaltigkeit zu informieren. Unter anderem hat Jette mit anderen Mitgliedern von Green-up eine Kleidertauschparty an der Hochschule organisiert. Aktuell arbeitet sie mit anderen Engagierten an einem Plan für Erstsemester, um Studierende auf nachhaltige Angebote wie Food Sharing Boxen und Unverpacktläden aufmerksam zu machen.
"Die Zeit in Costa Rica hat mich inspiriert, mich mehr für eine nachhaltige Lebensweise einzusetzen. Deshalb bin ich auch Green-up Your College beigetreten", erzählte sie uns.
Auch steht für sie fest, in naher Zukunft noch einmal zurück nach Costa Rica zu reisen. "Ob in meinem Auslandssemester oder danach, ich plane fest damit bald wieder die Tierklinik zu besuchen. Die Zeit dort war einfach unvergesslich."
Jettes Engagement in der Tierklinik hat sie inspiriert, sich für eine nachhaltige Gesellschaft einzusetzen. Nach der Schule war das Engagement in Costa Rica für sie eine wegweisende Erfahrung, die ihr geholfen hat zu erkennen, welchen Weg sie nach der Schule beschreiten möchte.
Wir finden Jettes Geschichte sehr inspirierend.

Für uns ist sie die Heldin des Monats Juni!

Ehrenamt trotzt Corona

Corona und dann???

08.07.2020

Ihr habt es bestimmt alle miterlebt:
Die Termine für das Jahr 2020 sind geplant und "zack!" - macht Euch Corona einen Strich durch die Rechnung.
Die Jahresplanung kann man einmal komplett umkrempeln. Aber nicht nur im Privatleben kam es zu kurzfristigen Planungsänderungen für das Jahr 2020.

Ehrenamtliche Organisationen, wie fridaysforfuture, die Caritas oder Sportvereine haben mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. Die Abläufe vieler ehrenamtlich geführter Projekte sind betroffen. Dennoch haben Organisationen und Vereine Konzepte erarbeitet, um der Pandemie zu trotzen und weiterhin ehrenamtliches Engagement zu ermöglichen. Wie das funktionieren soll, möchten wir Euch in diesem Beitrag anhand einiger Beispiele zeigen.
Die ehrenamtliche Initiative Green-up your College Worms musste ihre Treffen für das aktuelle Semester aufgrund von Corona absagen und umplanen.
"Momentan haben wir keine Möglichkeit, uns als Verein zusammen zu finden. Die Studierenden sind in den meisten Fällen zuhause und nicht auf dem Campus. Das bedeutet: kaum Austausch unter unseren Mitgliedern und interessierten Studenten",
so Sophia, Vorstandsmitglied der Initiative.
„Impulse für ein nachhaltiges Zusammenleben in Gesellschaft und Umwelt zu geben, ist aktuell kaum umsetzbar für uns. Über digitale Plattformen können wir aber immerhin im direkten Kontakt miteinander bleiben und neue Projekte planen.“

Auch die Tafeln sind von der Pandemie betroffen. Durch die Auswirkungen von Corona mussten viele Ausgabestellen umplanen und sogar vorübergehend schließen.
Gewappnet mit neuen Konzepten öffnen sie nun langsam wieder. „Ein Mitarbeiter hat einen Plexiglasschutz im Ausgabebereich und im Büro angebracht. Wir sind also vorbereitet! Wir haben in den letzten 13 Wochen Haushalte mit Kunden über 60, Alleinerziehende und Familien mit 5 oder mehr Kindern beliefert“, so eine Mitarbeiterin der Tafel Worms.

So kann auch während der Pandemie sichergestellt werden, dass Engagierte hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmittel versorgen. Der Normalbetrieb konnte zwar noch nicht wieder aufgenommen werden, immerhin kann aber vorübergehend eine Grundversorgung für Hilfsbedürftige sichergestellt werden.

Einige Organisationen haben aufgrund der Situation neue Engagementmöglichkeiten für freiwillige Helfer gestartet.
„Wir haben neue vernetze Projekte entwickelt wie Nachbarschaftshilfen, Hofkonzerte in Seniorenheimen, Projekte im Bereich Online-Volunteering und viele mehr“, so Thomas Jäger vom Caritasverband Worms. „Dort haben wir auch bereits aktive Ehrenamtliche eingebunden, aber auch neue Freiwillige dazugewonnen. Dies ist eine Bereicherung für das wieder anlaufende „ursprüngliche“ Ehrenamt, sowohl personell als auch inhaltlich.“

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben es diese und weitere Organisationen geschafft, der aktuellen Lage etwas abzugewinnen und neue ehrenamtliche Projekte zu ermöglichen. Trotz der vielen Einschränkungen zeigen diese Beispiele, dass ehrenamtliches Engagement auch in so schwierigen Zeiten möglich ist. Zudem darf nicht vergessen werden, wie wichtig das Engagement aktuell für viele hilfsbedürftige Menschen ist.

Wir finden das sehr cool!

Ehrenamt im Alter

Zu alt fürs Ehrenamt?

04.07.2020

Weisheit schenken oder aufs Abstellgleis?

Eine ehrenamtliche Richterin darf sich nicht mehr engagieren weil sie zu alt ist!
Warum auf ihre Weisheit verzichten obwohl sie noch fit genug für das Amt ist?
Heute möchten wir das Thema Altersgrenzen im Ehrenamt, welches sehr kontrovers diskutiert wird, ein bisschen stärker beleuchten.

Um Euch einen kurzen Überblick über die Diskussion zu verschaffen, wollen wir im folgenden Beitrag sowohl Argumente für als auch gegen eine Altersgrenze im Ehrenamt aufzeigen.
Was gegen eine Altersgrenze im Ehrenamt spricht:
Ältere Engagierte beklagen an der Altersgrenze, dass diese zu pauschal sei. Die Freiwilligen seien zwar in einem fortgeschrittenen Alter, dennoch müsse dies nicht direkt bedeuten, dass die Person das Ehrenamt nicht mehr ausüben könne. Menschen nur aufgrund ihres Alters aus einem Ehrenamt auszuschließen ist für einige Freiwillige eine Form der Altersdiskriminierung. Wer sich dazu in der Lage fühle ein Ehrenamt auszuführen, solle dazu auch die Möglichkeit haben. Zudem solle man den demographischen Wandel nicht vergessen. Die Gesellschaft in Deutschland werde in naher Zukunft sowieso einen höheren Altersdurchschnitt haben. Auch Ehrenämter können von diesem Trend betroffen sein.

Was für eine Altersgrenze im Ehrenamt spricht: Das Gefühl zu haben, noch in der Lage zu sein ein Ehrenamt auszuführen ist eine Frage der Perspektive. Wie so oft überschätzen wir Menschen uns oftmals und wollen nicht eingestehen, dass wir gewisse Aufgaben einfach nicht mehr bewältigen können. Sicherlich ist nicht jeder Freiwillige in einem fortgeschrittenen Alter automatisch nicht mehr in der Lage, seinem Engagement nachzugehen. Dennoch können Organisationen in einigen Fällen Engagierte nicht mehr regelmäßig einsetzen, da das Alter eben doch einen Einfluss auf die Tätigkeit habe. Ohne eine Altersgrenze müssten viele Organisationen früher oder später die Engagierten darauf ansprechen und ihnen raten ihr Ehrenamt niederzulegen. Das ist oft sehr unangenehm für beide Parteien. Mithilfe einer Altersgrenze können die Freiwilligen ihr Gesicht vor anderen Engagierten wahren und das Ehrenamt niederlegen.
Anhand dieser Argumente könnt Ihr sehen, dass dieses Thema nicht leicht zu bewerten ist.

Online Volunteering

Online-Volunteering

01.07.2020

Die Digitalisierung ist ein aktueller Megatrend unserer Gesellschaft. Vieles wird inzwischen digital angeboten:
Digitaler Unterricht, digitales Arbeiten und auch digitales Ehrenamt.

Aber Moment: digitales Ehrenamt? Wie soll so etwas funktionieren?

Wir zeigen's Euch!
Digitales Ehrenamt, auch Online-Volunteering genannt bietet Euch die Möglichkeit von Eurem Laptop aus ehrenamtlich tätig zu werden. Unter anderem könnt Ihr dabei helfen, Events zu planen und zu organisieren. Oder Ihr werdet beratend tätig indem Ihr z. B. Nachhilfe über Video-Chat anbietet.
Auch kreative Köpfe werden im digitalen Ehrenamt gesucht. Ihr könnt Flyer mitgestalten oder auch Websites für ehrenamtliche Projekte entwickeln.
Ihr seht, dass es im digitalen Ehrenamt Projekte für viele Geschmäcker gibt. Wir sind sicher, dass auch das richtige Projekt für Euch dabei ist.

Ihr könnt auch selbst eigene Ideen für Engagement-Möglichkeiten digital verwirklichen. Dank der modernen Technik und unserer Community sollte die Umsetzung keine allzu große Hürde mehr sein. Übrigens arbeiten wir zurzeit daran, dass Ihr bald auch über die Flexhero-App an digitalen Ehrenamtsprojekten teilnehmen könnt.

Also, seid gespannt!

Freiwillige Feuerwehr Ehrenamt

Wissen für Alltagshelden

28.06.2020

Wusstet Ihr das?
Finden sich nicht genügend Engagierte für eine Freiwillige Feuerwehr 🚒 und ist die Sicherheit in einer Ortschaft dadurch nicht mehr gewährleistet, kann eine Pflichtfeuerwehr einberufen werden.

In diesem Fall könnt Ihr und andere dienstfähige Personen zum Feuerwehrdienst verpflichtet werden.

Aktuell tritt dieser Fall jedoch sehr selten ein. In Deutschland gibt es momentan nur in fünf Ortschaften eine Pflichtfeuerwehr.
Die Anzahl könnte sich in Zukunft allerdings erhöhen, da immer mehr Feuerwehren tagsüber nicht voll besetzt sind und der Bedarf an freiwilligen Feuerwehrleuten in den Organisationen ansteigt.

Wir hoffen, dass sich dieser Trend nicht fortsetzt! 🙏

welcher Ehrenamts Typ bist Du?

Welcher Ehrenamtstyp bist Du?

23.06.2020

Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, welcher Engagement Typ Ihr seid?

Klar, mit einer Tierhaarallergie sollte man natürlich nicht im Tierheim helfen. Es gibt jedoch auch Aspekte, die nicht so offensichtlich sind, die Ihr bei der Wahl des zu Euch passenden Engagements mit einfließen lassen solltet.
Fundraising für Greenpeace oder doch lieber Bingo im Seniorenheim um die Ecke? Um Euch diese Entscheidung zu erleichtern, wurden Online-Tests entwickelt die ein Ehrenamts-Profil aus Euren Stärken und Vorlieben entwickeln. Auf ehrenamtcheck.de könnt Ihr beispielsweise für Eure Tätigkeit bei FlexHero direkt herausfinden, welche Heldentypen Ihr seid. Unser Julian ist zum Beispiel "CoachX" und Philipp "Captain Active".

Ehrenamtlicher Helfer des Monats

Held des Monats Mai

19.06.2020

"Es sind nicht die großen Worte, die in der Gemeinschaft grundsätzliches bewegen: es sind die vielen kleinen Taten des Einzelnen".

- Mildred Scheel

Während der Corona-Pandemie im Zuge der Nachbarschaftshilfe haben wir Bruno kennengelernt.
Bruno kommt aus Brasilien und studiert Informatik an der Hochschule Worms. Als Bruno nach Deutschland kam hatte er sich neben einem erfolgreichen Abschluss seines Studiums noch ein weiteres Ziel gesetzt, nämlich die deutsche Sprache zu lernen. Deutsch ist natürlich keine einfache Sprache doch Bruno begann fleißig zu lernen und sich mit seinen Kommilitonen zu unterhalten. Als dann die Corona-Pandemie ausbrach bescherte ihm diese einige Probleme.
Durch die Ausgangsbeschränkungen war es ihm kaum mehr möglich mit seinen Kommilitonen persönlich zu sprechen und seine Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden.
Über die FlexHero-App wurde Bruno dann in einer Nachbarschaftshilfsgruppe aktiv, um Menschen in Worms und Umgebung durch die schwierige Zeit zu helfen. Dadurch konnte er neue Kontakte knüpfen und seine Deutschkenntnisse somit verbessern.

Eine absolute Win-Win Situation für ihn und alle Beteiligten.

"Als das mit Corona losging konnte ich nichts mehr machen: weder mich mit Freunden treffen noch mit anderen Deutsch sprechen üben. Aber ich wollte unbedingt weiter dazulernen. Ich will Teil dieser Gesellschaft werden. Deshalb habe ich mich in der Nachbarschaftshilfe engagiert, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Meinen Deutschkenntnissen hat das auch sehr geholfen. Eine Sprache lernt man einfach am Besten, wenn man anderen zuhört und mit ihnen spricht"

Unter anderem hat Bruno während Corona für Mitmenschen aus einer Risikogruppe Einkäufe erledigt, so dass diese sich nicht in unmittelbare Gefahr begeben mussten. Über seinen Einsatz wurde sogar ein kleiner TV-Beitrag vom SWR gedreht.
Wir finden, dass Bruno tolle Arbeit leistet. Sein ehrenamtliches Engagement hilft ihm, seine Sprachkenntnisse zu verbessern und sich in die Gesellschaft zu integrieren. Gleichzeitig können seine Mitmenschen durch seine Hilfe die aktuelle Situation meistern.

Aus diesem Grund ist Bruno für uns der Held des Monats Mai!

Vorteile mit der Ehrenamtskarte

15.06.2020

Mal Hand auf´s Herz, wie viele Karten habt Ihr im Geldbeutel?

Wir haben einmal bei uns gezählt, im Schnitt sind es 20.
Für fast alles heutzutage gibt es eine Karte, manche wichtiger, manche nicht.
Heute möchten wir Euch eine Karte der ersten Kategorie vorstellen: die Ehrenamtskarte. Die Karte dient als persönlicher Nachweis für geleistetes ehrenamtliches Engagement. Sie verbindet Anerkennung und Wertschätzung und bietet viele Vorteile.

Jedes Bundesland hat ein eigenes Format dieses Ausweises. Um die Ehrenamtskarte beantragen zu können müsst Ihr nur einen Nachweis über Eure ehrenamtliche Tätigkeit vorweisen. Prüft hier am besten nach, wie viele Stunden Ihr in Eurem Bundesland erbringen müsst, um die Karte beantragen zu können. In Rheinland-Pfalz beispielsweise, müsst Ihr mindestens 5 Stunden pro Woche, also 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich tätig sein. Eure freiwillige Tätigkeit kann auch in unterschiedlichen Projekten erfolgen. In der FlexHero-App seht Ihr, wie vielfältig diese Projekte sein können.
Im Gegenzug zu Eurem Engagement erhaltet Ihr als Inhaber der Karte Vergünstigungen in Eurem Bundesland. So bekommt Ihr mit der Karte ermäßigte Eintrittspreise für viele öffentliche Museen, Bäder, Theater und Veranstaltungen aber auch Rabatte auf Waren und Dienstleistungen privater Unternehmen. Auch hier gilt: checkt am besten die Bestimmungen Eures Bundeslandes, welche Vergünstigungen genau angeboten werden, da dies von Bundesland zu Bundesland variiert. Wir finden, dass die Ehrenamtskarte ein cooles Angebot ist, auf das Ihr als freiwillig Engagierte zurückgreifen solltet!

Inklusion und Ehrenam

Inklusion: So wichtig wie noch nie!

12.06.2020

Kaum schlägt die Corona-Pandemie medial in der Welt ein, rücken manch andere wichtige Themen in den Hintergrund, wie zum Beispiel das Thema Inklusion. ♿

In vielen Bereichen wie der Gastronomie oder Schulen werden die Corona-Beschränkungen zwar wieder gelockert, dennoch kommt die Inklusion dabei oft zu kurz. In vielen Fällen fehlt es an Konzepten um mit der aktuellen Situation umzugehen. Dennoch sollten wir eines nicht vergessen.

"Inklusion ist kein netter Zusatz, sondern geltendes Recht."

(Krauthausen)

Wichtig hierfür ist auch ein Verständnis für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen mit Behinderungen aufzubauen. Um dies zu schaffen gibt viele Möglichkeiten: ein Blogger der sich Intensiv mit dem Thema Inklusion beschäftigt ist Raul Krauthausen. In seinem Blog kann man von Menschen lesen, die über Inklusion in Ihrem Alltag berichten. Auch über Rauls Organisation, Sozialhelden , könnt Ihr Informationen zu spannenden Inklusionsprojekten finden.
Diese Informationen könnt Ihr natürlich auch mit eigenen Erfahrungen ergänzen. Ihr selber könnt Euch ehrenamtlich für Inklusionsprojekte engagieren und direkte Erfahrungen sammeln. Sich informieren ist gut - sich mit anderen Menschen über die eigenen Erfahrungen austauschen aber sogar noch besser. 💪
Und?
Spannendes Thema oder?

Kooperation im Ehrenamt

Bonuspunkte mit FlexHero!

09.06.2020

Bonuspunkte mit FlexHero! Wir haben etwas tolles für alle Studierende der Hochschule Worms. Wir freuen uns Euch mitzuteilen, dass in Zukunft Euer soziales Engagement mit Bonuspunkten der Hochschule belohnt wird. Wir sind stolz auf unsere einzigartige Kooperation mit der Hochschule Worms. Wenn Ihr Euch in Zukunft während des Semesters über die FlexHero-App sozial engagiert, schreibt Euch die Hochschule Worms dafür Bonuspunkte in Eurem Bonusheft gut! Dabei spielt es keine Rolle, ob das Engagement innerhalb oder außerhalb der Hochschule vollbracht wird. Eine tolle Win-Win Situation für alle Beteiligten.
In einem Semester könnt Ihr Euch, abhängig von der Dauer des Projekts, 1-3 Bonuspunkte eintragen lassen. Schon bald findet Ihr in der FlexHero-App auch tolle Engagement-Möglichkeiten auf dem Campus. Weitere Informationen zum Bonusheft findet Ihr auf der Website der Hochschule Worms.

Also liebe Hochschul-Heldinnen und -Helden, ladet Euch jetzt die FlexHero-App herunter und sammelt fleißig Punkte!

Ehrenamt macht glücklich

Ehrenamt macht Glücklich!

05.06.2020

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. “😊

-Demokrit

Eine Frage mit der sich viele Menschen beschäftigen: Wie werde ich Glücklich im Leben❔ Durch Geld❔ Besitz❔

Diese Frage muss sich jeder selber beantworten. Wir sind uns aber sicher: 💚💚Ehrenamt macht glücklich!💚💚

Ehrenamt Krisenintervention

Fortbildung zum Thema Krisenbewältigung

02.06.2020

Ihr fahrt gemütlich über die Autobahn nachhause. Plötzlich bricht der Wagen vor Euch aus, überschlägt sich und landet in den Leitplanken. Die Folge: Ihr erleidet ein psychisches Trauma. Wie sollt Ihr mit dieser Situation umgehen?. Genau für solche Situationen gibt es das Kriseninterventionsteam des ASB. Durch Unfälle kann es leicht zu traumatischen Erlebnissen für viele Anwesende kommen. Damit Menschen nicht hilflos in diesen Situationen sind, helfen die Kriseninterventionteams bei Unfällen oder anderen traumatischen Gegebenheiten den Menschen mit der Situation zurecht zu kommen. Wenn auch Ihr in einem Kriseninterventionsteam arbeiten möchtet hat der ASB ein tolles Angebot für Euch. Die KIT-Akademie des ASB bietet Euch Seminare im Bereich der "Psychischen Ersten Hilfe", in denen theoretische Grundlagen der Krisenintervention vermittelt werden und durch praktische Übungen vertieft werden. In den Kursen vermitteln die Leiter unter anderem Wissen aus dem Bereich der Psychotraumatologie, sowie Grundlagen der Krisenintervention und Fachwissen zu psychischen Traumata. Das Angebot der Akademie beschränkt sich nicht auf einen einzigen Kurs. Ihr selber könnt aus einer Auswahl von Kursangeboten den Kurs auswählen, der Euch inhaltlich am Besten gefällt und der sich am Besten zeitlich von Euch einrichten lässt. Mithilfe des vermittelten Wissens könnt Ihr Euch den Kriseninterventionsteams anschließen und bei der Betreuung von Traumatisierten helfen ⠀ Ein spannendes Bildungsangebot, bei dem Ihr Euch für Ernstfälle wappnen könnt, um Euren Mitmenschen mit fachkundigem Wissen zur Hilfe zu eilen! Mehr Informationen zu den Kursen findet Ihr auf der Website der KIT-Akademie des ASB.

Ehrenamtlich Engagiert bei den gründen Damen und Herren

Die grünen Damen und Herren

29.05.2020

Woran denkt Ihr bei der Farbe Grün? Wir denken da an unser FlexHero-Logo 😁 aber habt Ihr schon einmal von den "Grünen Damen und Herren" gehört? Die Grünen Damen und Herren sind eine Initiative der evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe e.V. Sie erfüllen ehrenamtlich Wünsche von Patienten in Krankenhäusern und von Bewohnern in Seniorenwohnheimen. Dies bedeutet eine große Entlastung für Pflegekräfte, da diese, bedingt durch ihren stressigen Alltag, oftmals nicht die nötige Zeit aufbringen können. Die Motivation der Engagierten kommt aus der Freude an der ehrenamtlichen Arbeit der Seelsorge. Das dies auf ehrenamtlicher Basis geschieht, ist für die Grünen Damen und Herren selbstverständlich. Für die Initiative ist diese Arbeit schlicht ein Beitrag zur Humanität. Dass Mitglieder diese Aufgabe ohne Bezahlung übernehmen, macht sie unabhängig, frei von beruflichen Zwängen und gibt ihnen Gelegenheit, sich sehr individuell und eigenverantwortlich zu engagieren. Wir finden, das die Grünen Damen und Herren einen tollen Beitrag für die Gesellschaft leisten!

Ehrenamtliche in der Telefonseelsorge

Fortbildung in der Telefonseelsorge

26.05.2020

Seelische Probleme hatte jeder von uns schon einmal - mal größer, mal kleiner. Manche Menschen kommen alleine damit zurecht, andere benötigen die Hilfe einer neutralen Person, um ihre Schmerzen zu überwinden. Diese könnte zum Beispiel eine engagierte Person der Telefonseelsorge sein. Die ehrenamtlichen Telefonseelsorger*innen beraten Menschen in Telefongesprächen zu deren seelischen Problemen und zeigen Ihnen, dass sie nicht alleine sind. Diese Arbeit ist enorm wichtig - nicht jeder Mensch traut sich offen über Probleme zu sprechen, daher sind anonyme Ansprechpartner von großer Bedeutung. Damit Hilfe dieser Art geleistet werden kann, bietet die Telefonseelsorge in Deutschland Fortbildungen in diesem Bereich an. Auch Ihr könnt Euch zu Telefonseelsorger*innen fortbilden, um Eure Mitmenschen zu unterstützen.

Auf der Website der Deutschen Telefonseelsorge könnt Ihr die regionalen Stellen der Organisation herausfinden und Anfragen zur Fortbildung stellen. Die Telefonseelsorge - ein ungewöhnliches aber sehr wichtiges Ehrenamt. Ohne diese Anlaufstelle würde es vielen Mitmenschen an einer neutralen Ansprechstelle fehlen. Ein Grund mehr diese wunderbare Arbeit zu unterstützen!

Steuern im Ehrenamt

Steuern im ehrenamt

26.05.2020

"Nichts auf dieser Welt ist sicher, außer der Tod und die Steuern"

- Benjamin Franklin

Der Horror, für wahrscheinlich jeden von uns, ist die Steuererklärung. Viele von uns machen diese mittlerweile selbst. Wusstet Ihr, dass auch das Einkommen aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit grundsätzlich steuerpflichtig ist? Ehrenamt und Einkommen? Passt das zusammen? Ja, für einige Ehrenämter bekommt man eine Aufwandsentschädigung. Bei der steuerlichen Betrachtung ist dabei die Höhe Eurer Vergütung und die Art des Ehrenamts entscheidend.

Arbeitet Ihr bei einer gemeinnützigen Organisation oder einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, dürft Ihr bis zu 720 Euro im Jahr ohne Angabe in der Steuererklärung verdienen.

Arbeitet Ihr als Sport-Trainer, Chorleiter, Dozent oder Ausbilder in einer gemeinnützigen Organisation könnt Ihr im Jahr bis zu 2.400 Euro steuerfrei dazuverdienen. Als rechtlicher Betreuer für einen Menschen mit Behinderung oder Krankheit steht Euch ein Betreuerfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro pro Jahr zu.

Verdient Ihr im Jahr mehr, müsst Ihr diese Einnahmen als Einkünfte aus sonstiger selbstständiger Arbeit in Eurer Steuererklärung ausweisen. ⠀ Der Steuererklärung für nächstes Jahr steht jetzt nichts mehr im Wege! Oder? Habt ihr schon einmal Probleme mit dem Finanzamt bezüglich Eurer ehrenamtlichen Tätigkeit gehabt?

Versicherung im Ehrenamt

Versicherung im Ehrenamt

19.05.2020

"Wenn man mir die Beine weghaut, kann ich immer noch auf den Arschbacken weiter hopsen."

- Stromberg

Ob Ihr in so einem "Schadensfall" im Ehrenamt wenigstens versichert seid, klären wir jetzt:
Ehrenamtliches Engagement ist wichtig, aber man darf auch das eigene Risiko nicht außer Acht lassen. Die wichtigsten Versicherungen, die Euch im Ehrenamt schützen sind eine Haftpflicht- und eine Unfallversicherung. Die Unfallversicherung schützt Euch während Eures Engagements. Damit die Versicherung wirksam ist, muss Euer Ehrenamt folgende Kriterien erfüllen:
Es muss freiwillig, unentgeltlich und kontinuierlich sein,
also auf dauer ausgelegt und ausgeführt werden. Ebenfalls kann es jedem mal passieren, während seiner ehrenamtlichen Tätigkeit einen Schaden zu verursachen. Hier greift die Haftpflichtversicherung. In den meisten Fällen haben Vereine oder Organisationen eine solche abgeschlossen, die auch für Euer ehrenamtliches Engagement greift. Trotzdem solltet Ihr Euch absichern und im Voraus noch einmal nachfragen. Erfüllt Ihr eines der drei genannten Kriterien nicht, solltet Ihr Euren eigenen Versicherungsschutz checken und klären in welchen Fällen Eure Versicherungen greifen.⠀

Ehrenamtliche spenden

Technik für Kids

11.05.2020

"Bildung ist das höchste Gut, was wir unseren Kindern schenken können."

Die Wissbegierde unserer Kinder ist unglaublich groß. Deshalb bieten viele Bildungseinrichtungen deutschlandweit ihren Unterricht weiter über digitale Tools an, um ihre Schüler*innen am Ball zu halten. Viele Schüler*innen haben jedoch aufgrund fehlender technischer Ausstattung nicht die Möglichkeit dieses Angebot zu nutzen. Nicht jede*r kann sich einen leistungsfähigen Laptop oder ein neues Tablet leisten. Die Folgen: Das Bildungsangebot bleibt vielen Kindern verwehrt. Deshalb wird hier heldenhafte Hilfe benötigt! Die Verwaltung der Stadt Worms sucht Helden, die selber noch ausrangierte, aber noch gut funktionierende Technik bei sich zuhause haben und dazu bereit wären diese für Schüler*innen zu spenden. Somit können diese weiter am Unterricht teilnehmen! Gesucht werden vor allem PCs, Laptops oder Tablets. Abgeben könnt Ihr die Geräte in der Stadtverwaltung Worms. Diese verteilt die Geräte dann an die Hilfsbedürftigen. Jedes Gerät hilft! Bildung ist und bleibt eins der wichtigsten Güter unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass alle Menschen darauf zugreifen und ihr Wissen erweitern können.

Heldin im Ehrenamt

Heldin des Monats April

09.05.2020

„Tun Sie gelegentlich etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus.“

- Oliver Hassencamp

Wir haben Juliane Boscheinen über das Nachbarschaftshilfe-Projekt der Stadt Worms kennengelernt. Mehrmals hat sie uns über die FlexHero-App direkt kontaktiert und ihre Hilfe angeboten. Erst dachten wir uns, dass Sie wohl sehr viel Zeit haben muss, um so viel davon ihren Mitmenschen schenken zu können. Umso mehr hat es uns überrascht und fasziniert, als wir Juliane persönlich kennen lernen durften. Tagsüber kümmert sich Juliane um ihren Sohn, ein echtes Energiebündel, abends im Homeoffice um ihren Job und ihre berufliche Weiterbildung. Für viele Menschen wäre das bereits genug, nicht für Juliane. Neben der Familie und dem Job engagiert sie sich ehrenamtlich für den Frauenserviceclub „Soroptimisten“ und seit dem Ausbruch der Corona-Krise nun auch in den FlexHero-Projekten „Nachbarschaftshilfe Worms“, „Mund-Nasenschutz Worms“ und „Gabenzaun Worms“.

"Das ehrenamtliche Engagement gibt mir ein gutes Gefühl zurück, man nimmt mehr um sich herum wahr. Es macht einfach Spaß. Es ist eine tolle Erfahrung, wenn man mitkriegt, wie die Hilfe von den Projekten ankommt. Ich finde es schön zu sehen, wie viele Menschen sich melden, und helfen wollen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr Menschen die angebotene Hilfe in Anspruch nehmen, besonders Menschen, die einer Risikogruppe angehören. Ich freue mich auf noch viele weitere Projekte von FlexHero, denn es ist eine schöne Art, um ehrenamtliches Engagement zu vermitteln. Vor allem Projekte mit Kindern und Jugendlichen wären für mich sehr interessant.“

In schwierigen Zeiten, wie der Corona-Krise, sind wir zu einer starken Gemeinschaft zusammengewachsen! Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie sich Menschen für ihre Mitmenschen sozial engagieren und ihr Engagement Früchte trägt. Solange es Menschen wie Juliane gibt, welche sich unentgeltlich engagieren, obwohl sie selbst viel um die Ohren haben, können wir uns eines solidarischen und rücksichtsvollen Miteinander sicher sein. Deshalb ist Juliane unsere Heldin des Monats April!

Nachbarschaftshilfe über FlexHero

07.05.2020

Montag gedreht und heute frisch aus der Swr-Aktuell-Schmiede für Euch verfügbar! Aus unserem Drehtag ist ein spannender Beitrag über die FlexHero Plattform entstanden, in dem Ihr Eindrücke und Infos über uns und das Engagement unserer Community während der Corona-Zeit erhaltet. Es gibt O-Töne der Caritas Worms, die mit unserem Verwaltungstool arbeitet. Außerdem haben wir gemeinsam mit dem Filmteam unseren Helden Bruno bei seinem Engagement für einen Mitmenschen begleitet. Der Beitrag ist online in der Mediathek verfügbar.

Fortbildung im Ehrenamt

Kostenlose Fortbildung!!!

01.05.2020

Viele Unternehmen stellen Momentan interessante Inhalte im Netz zur Verfügung mit denen Ihr trotz der Pandemie Euren Horizont erweitern könnt; und das komplett kostenlos!
Wir haben für Euch die interessantesten Angebote zusammengestellt: ⠀
  • Der Podcast von fridaysforfuture.de mit Infos zum Thema globale Erwärmung.
  • Eine spannende Dokumentation von arte.tv rund um das Problem Zucker.
  • Ein kostenloses Seminar Seminar vom Verband Bitkom zu verschiedenen Themen der Digitalisierung in der Wirtschaft.
  • Die Dokumentation „world of the humans“ an, die aktuelle kontrovers diskutiert und macht euch ein eigenes Bild dazu. 😉
Auch von zuhause gibt es viele Möglichkeiten neue Dinge zu lernen. Schaut am besten selber im Internet nach, welche Bildungsangebote Euch am meisten zusagen.

Über 300 Mund-Nasen-Masken

29.04.2020

"Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt."

Pünktlich zum Start der Maskenpflicht, wurden Anfang dieser Woche 300 von der FlexHero Community genähten Mund-Nasen-Masken in Privathaushalten verteilt. Den Masken angehängt waren persönliche Nachrichten und Steckbriefe der Näherinnen und Näher.

"Die genähten Masken haben bereits viel Freude bereitet. Vor allem die persönlichen Worte und die schönen Stoffe sind sehr gut angekommen. Viele der Empfänger haben nur sehr wenig Geld zur Verfügung und sind daher besonders froh über dieses Geschenk."

Erzählt uns Monika Dehnhardt, Mitarbeiterin im psychosozialen Zentrum der Caritas Worms. Wir sollen Euch allen und vor allem den Näherinnen und Nähern ein großes Dankeschön ausrichten! Dank Euch können sich 300 unserer Mitmenschen in so schwierigen Zeiten ein wenig sicherer fühlen und wissen, dass sie nicht alleine sind! Auch von uns ein riesengroßes Dankeschön an Euch Helden da draußen!

Ehrenamtlich stricken

Stricken mit den Wooligans

27.04.2020

Wenn Ihr aktuell nicht gerne rausgeht, Euch aber trotzdem engagieren wollt, haben wir genau das richtige in petto - werdet doch einfach Wooligans!

Wooli-watt? Nein es hat nichts mit Gänsen zu tun. Die Wooligans sind eine Organisation aus Hamburg, deren Ziel es ist, Wollkleidung für Obdachlose zu stricken und an diese zu verteilen. Ein wichtiger Support für Bedürftige, die trotz des warmen Jahresstarts auf Hilfe angewiesen sind. Ob Mütze, Schal oder Socken: Die Wooligans unterstützen mit den verschiedensten Kleidungsstücken.
Ihr selber könnt zuhause Kleidungsstücke stricken, diese selbst verteilen oder die Stücke direkt an die Wooligans verschicken. In beiden Fällen leistet Ihr wichtige Hilfe. Ihr seht: Engagement ist auch von zuhause aus möglich.

Ehrenamtliche des Monats

Helden des Monats März

15.04.2020

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft, Euch die Helden des Monats März vorzustellen. Das klassische Ehrenamt ist, wie viele Dinge, zurzeit einfach nicht besonders aktiv. Dennoch gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Daher präsentieren wir Euch jetzt unsere Helden des Monats März - und zwar Euch! Unsere hilfsbereite Community ❤️❤️❤️ In den letzten Wochen ist einiges in Deutschland passiert. Corona hat viele Menschen überrascht und uns alle hart getroffen. Doch trotz dieser kritischen Situation hatte unsere Gesellschaft eine Antwort parat: Nächstenliebe und Engagement. Deutschlandweit setzt Ihr Euch für die Gesellschaft ein und eilt den Mitmenschen zur Hilfe, die sie am dringendsten brauchen.

Mit tollen Ideen wie Konzerten in Seniorenheimen, Gabenzäunen, und vielen anderen Aktionen, habt Ihr gezeigt, welch wichtige Rolle das ehrenamtliche Engagement in so einer schwierigen Zeit spielen kann. Wir sind kaum noch hinterher gekommen mit dem Erstellen Eurer neuen Projekte in der FlexHero-App. Einfach nur herzerwärmend! Mit Eurem Einsatz leistet Ihr einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser kritischen Phase. Aus diesem Grund gibt es für den Monat März nicht einen Held oder eine Heldin, nein...für den Monat März seid Ihr alle unsere Helden*innen des Monats! Danke!!!

Heldin des Monats Februar

28.02.2020

"Wenn Du unseren Senioren Aufmerksamkeit schenkst, geben sie Dir unglaublich viel zurück."

- Anna, unsere Heldin des Monats.

Ein Ehrenamt in einer Residenz mit älteren Bewohnern auszuführen, ist für viele Leute schwer vorstellbar. Die Auseinandersetzung mit älteren Mitbürgern ist eine sehr emotionale Angelegenheit, bei der man obendrein mit starken, komplexen Charakteren zu tun hat. Umso wichtiger sind nicht nur gute Pflegekräfte, sondern auch ein gesellschaftliches Interesse an den Menschen, die uns nicht nur gezeugt, sondern auch unsere Lebensgrundlage geschaffen haben! Und genau das zeigt Anna. Sie ist eine waschechte Wormserin, 20 Jahre jung und macht eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau. Seit dem Anfang ihrer Ausbildung fand sie wenig Zeit dafür sich zu engagieren. Beim RhineCleanUp war sie dabei - und seit dem Launch der FlexHero-App ist sie auch im Seniorenbereich aktiv. "Ich habe einfach mal geschaut, was ich eigentlich mit meiner Zeit anfange. Mir ist aufgefallen, dass ich am Wochenende welche übrig habe. Also habe ich bei FlexHero reingeschaut und gehe jetzt mit älteren Mitbürgern spazieren oder spiele mit ihnen Bingo." Anna hatte vorher schon einen positiven Bezug zu älteren Menschen. Sie betont, dass ein Engagement im Seniorenbereich sehr erfüllend sei. Nicht nur lerne man unglaublich interessante Menschen kennen, die Arbeit werde auch stark wertgeschätzt. In ihrer Schulzeit hat Anna sich bereits über eine AG bei Mary's Meals engagiert. Ein Hang zum Heldin sein, war also schon immer da. Wir bedanken uns bei Dir dafür, dass Du bereits über 20 Stunden über FlexHero aktiv warst (Stand 24.02.2020) und einen heldenhaften Beitrag für die Gesellschaft leistet.
Vielen Dank Anna - Heldin des Monats Februar!

Worms <--> Berlin

26.02.2020

Kontrastprogramm in der Hauptstadt. Immer wieder zieht es uns mit FlexHero Richtung Berlin. Wenn man darüber nachdenkt, dass viele politische und technische Entwicklungen hier ihren Ursprung haben, ist das gar nicht so verwunderlich. Wir befinden uns nämlich mit unserer Idee auf recht frischem Terrain! Die Digitalisierung ist im Ehrenamt noch nicht wirklich angekommen, was wir aber gerne ändern möchten. Daher wurden wir letzte Woche vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) nach Berlin eingeladen, um bei einem Expertenpanel über FlexHero und unsere Sichtweise auf die Digitalisierung im Ehrenamt zu diskutieren. Wir haben hier sehr coole Anregungen zur Weiterentwicklung unserer Plattform mitgenommen, die wir auf jeden Fall so einfließen lassen werden, dass sie euch und auch Organisationen im Ehrenamt einen Mehrwert bieten. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Plattform einen gesellschaftlichen Nutzen stiftet.

Ehrenamt im Rettungsdienst

Gewalt gegen Ehrenamtliche

19.02.2020

Engagierte beim Rettungsdienst retten regelmäßig Leben. Obwohl dieser wichtige Punkt offensichtlich ist, kommt es in Deutschland viel zu oft zu Übergriffen auf Rettungskräfte. Alleine 2019 wurden 700 Übergriffe auf Rettungskräfte gezählt, davon 200 auf Feuerwehrleute. Es scheint vielen Menschen entgangen zu sein, wie wichtig und entscheidend die Arbeit der meist freiwilligen Helfer ist. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz von Feuerwehrleuten, Sanitätern und anderen Rettungskräften, können viele gefährliche Situationen kaum gehandhabt werden.

Held des Monats Januar

31.01.2020

"Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe."

-Antoine de Saint-Exupery

Jan ist ehrenamtlich beim AStA der Hochschule Worms tätig. Seit er für sein Studium nach Worms gezogen ist, engagiert er sich hier. Unter anderem organisiert er mit anderen Mitgliedern des Ausschusses Events für die Studierenden und setzt sich für deren Wünsche an der Hochschule ein.

"Es sind nicht nur Events die organisiert werden müssen. Manchmal geht es auch nur darum, mit der Hochschule längere Öffnungszeiten der Bibliothek in der Prüfungsphase zu vereinbaren. In der Summe kann da sehr viel Arbeit auf einmal auf einen zu kommen. Trotzdem: die Arbeit bereitet mir sehr viel Freude! Als ich hier angefangen habe, war ich noch sehr schüchtern, aber die Arbeit mit anderen Studierenden zusammen und der aktive Austausch mit Dozenten hat mir sehr geholfen, meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Schüchtern sein war gestern."

Jan und das Team des AStA leisten wichtige Arbeit für Studierende. Durch den Austausch mit anderen Studierendenausschüssen können die Interessen von Studierenden deutschlandweit angemessen vertreten werden.
Deshalb ist Jan unser Held des Monats Januar!

Siegerehrung in Berlin

24.01.2020

Gestern haben wir beim Exzellenz-Preis in Berlin abgeräumt! 💥🤩Ausgezeichnet wurden hier Unternehmen und Startups, die im Bereich der Digitalisierung besonders innovative Konzepte vorweisen konnten🥳🥳 Ausgewählt wurden die Gewinner von einer hochkarätigen Jury aus Fachleuten der Wirtschaft und Politik. Schirmherrin des Events ist Brigitte Zypries, Bundesministerin A.D. Vielen Dank für die Ehrung! 🙏🙏
Wir freuen uns, dass gesellschaftliche Belange und Social Entrepreneurship auch in der Wirtschaft ein immer größeres Gehör bekommen. Weiter so Deutschland! 😊💪

Ehrenamtlicher des Monats

Held des Monats Dezember

30.12.2019


"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen."

- Guy de Maupassant

Als wir die zwei zum ersten Mal trafen, waren wir sofort begeistert von dem dynamischen Duo: Bin Sun, ehemaliger Student der Hochschule Worms aus China und eine Bewohnerin des Heimes der AWO, die Bin betreut. Nach dem Studium entschied sich Bin dafür, ehrenamtlich für die AWO zu arbeiten. Hauptsächlich kümmert er sich in dem Heim um eine 90-jährige Dame aus Rumänien. Bin unterstützt sie auf dem Weg zu Arztbesuchen, erledigt Einkäufe für sie oder geht mit ihr spazieren.

„Für mich war es wichtig, etwas an die Gesellschaft zurück zu geben. Deshalb habe ich angefangen, mich ehrenamtlich zu engagieren. Ich kann mich glücklich schätzen eine so nette Dame betreuen zu dürfen. Außerdem habe ich neue Menschen kennengelernt, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite"

Sofort wurde klar, dass hier eine wunderbare Freundschaft zwischen Bin und der Dame entstanden ist. Für sie ist Bin einfach nur

„der Beste, der aller aller Beste, den es gibt! Ohne Ihn würde ich den Alltag nicht so gut meistern. Er ist der Beste, den man sich wünschen kann."

Wir finden auch, dass Bin unglaublich wichtige Arbeit leistet. Für das Team der AWO ist er einfach nur „unverzichtbar“. Aus diesem Grund ist er für uns der Held des Monats Dezember!

Ehrenamtliche des Monats

Helden des Monats November

26.11.2019

„Dank Euch bin ich nun einer von wenigen meiner Klasse mit einem Schulabschluss und einem festen Ausbildungsplatz"

Damit sprach der 16-jährige Absolvent auf einer Veranstaltung der Caritas Worms die beiden Studenten Jan (22) und Rouven (21) an, die wir Euch als unsere Helden des Monats vorstellen möchten🦸‍♂️🦸‍♂️. Sie unterstützen seit mehreren Jahren ehrenamtlich das Team der Spiel- und Lernstube Nordend. Regelmäßig helfen Sie Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren bei den Hausaufgaben und der Vorbereitung auf die Klassenarbeiten. 📚📝 Natürlich geht es bei einem Ehrenamt in erster Linie darum, seinen Mitmenschen zu helfen. Doch auch persönlich hilft es einem weiter. Für Jan war sein Engagement bei der Spiel- und Lernstube Nordend sein größtes Glück.

„Es war Grundlage meiner Entscheidung für ein Studium im Fachbereich Soziale Arbeit und hat mir bei meiner Weiterentwicklung stark geholfen."

Daher erhalten Sie von uns die Auszeichnung Helden des Monats November! " 🦸‍♂️🦸‍♂️

Das Atelie Blau

05.11.2019

„I never paint dreams or nightmares. I paint my own reality.“

-Frida Kahlo

Daniel Schoa ist Künstler und Autist. Zusammen mit neun weiteren Künstlern, mit geistigen Behinderungen und psychischen Krankheiten, arbeitet er drei Mal die Woche im Wormser atelierblau und schafft dort außergewöhnliche Kunstwerke, die am Kunstmarkt hoch gehandelt werden. Der Gedanke, der hinter dem 2009 gegründeten Atelier steht, ist die Inklusion zwischen behinderten und nicht behinderten Kunstschaffenden. Wir haben das Atelier besucht und uns einen Vormittag lang in die wundervolle, inspirierende Atmosphäre der vielen Galerien des Hauses fallen lassen. Die sanfte Philosophie, Menschen durch Kunst die Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung zu geben, hat uns tief berührt.
Jeder ist dort willkommen – wenn Ihr selbst schauen wollt, welche kreativen und wundervoll ehrlichen Kunstwerke dort geschaffen werden, geht einfach auf die Website und informiert Euch über aktuelle Ausstellungstermine.